23. Januar, 2017 | GKG Bamberg | Pressemeldung
Für eine gesunde Umwelt durch nachhaltige Ressourcennutzung

Die Gemeinnützige Krankenhausgesellschaft nimmt zwei Elektroladesäulen und ein Elektrofahrzeug in Betrieb.

Der Umweltschutz hat für uns einen hohen Stellenwert. Effektive Kommunikation und Kreativität verbessern ständig unsere Zusammenarbeit. (Auszug aus dem Leitbild der GKG)

Dass das Leitbild der GKG gelebt wird, zeigt der Umgang der Krankenhausgesellschaft mit den ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen. Auf dem Gelände der Steigerwaldklinik Burgebrach und der Juraklinik Scheßlitz ist je eine Elektroladestation neu eingerichtet worden. Die Aufladestationen stehen den BürgerInnen der Region Bamberg und den MitarbeiterInnen der GKG zur Ladung ihrer Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Landrat Johann Kalb, der ebenso wie Robert Martin, zuständig für den Klimaschutz im Landkreis zur offiziellen Inbetriebnahme in die Steigerwaldklinik gekommen war, zeigte sich sichtlich erfreut: „Mit diesen weiteren Elektroladestationen wird das Netz an Ladestationen im Landkreis immer engmaschiger. Diese Infrastruktur hilft vielen Bürgern bei der Überlegung und Entscheidung sich ein Elektromobil anzuschaffen.“ Auch Johannes Maciejonczyk, Bürgermeister der Gemeinde Burgebrach folgte der Einladung zur offiziellen Inbetriebnahme, gehört die Gemeinde Burgebrach doch mit zu den Vorreitern in Sachen Elektromobilität.

 

Elektroladesäule Steigerwaldklinik Burgebrach

 

Mit den 2x22-kW-Ladestationen des Herstellers The New Motion, die auch mit einer Leistung von zwei mal 11 Kilowatt genutzt werden können, wird ebenfalls das neu angeschaffte Elektrofahrzeug der GKG geladen. Damit werden die Dienstfahrten der MitarbeiterInnen nun umweltfreundlich erfolgen. Ein Teil des benötigten Stromes wird in der GKG über Photovoltaik und dem BHKW ressourcenschonend erzeugt. Damit auch die MitarbeiterInnen der GKG von der Elektromobilität überzeugt werden, kann das Fahrzeug von den MitarbeiterInnen am Wochenende ausgeliehen werden.

„Die Anschaffung der Elektroladesäulen und des Elektromobils sind für die Krankenhausgesellschaft weitere Bausteine zur Umsetzung unserer Energiepolitik. Das, für das gesamte Unternehmen, verpflichtende Ziel unserer Energiepolitik ist, unseren erforderlichen Energieverbrauch zu senken und die energetische Leistung kontinuierlich zu verbessern. Dafür haben wir speziell ein Energiemanagementteam ins Leben gerufen, das ein Energiemanagementsystem implementiert und zur Zertifizierung geführt hat.“, informiert Monika Röther, Geschäftsführerin der GKG und dankt stellvertretend Hermann Schleier und Matthias Opel vom Energiemanagementteam für die geleistete Arbeit.

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19. Mai, 2016 | Kliniken | Pressemeldung
Juraklinik Scheßlitz operiert Mädchen aus Afghanistan

Wie bereits im Februar vergangenen Jahres erklärte sich Chefarzt Dr. Matthias Biedermann auf Anfrage erneut sofort bereit ein afghanisches Mädchen in Kooperation mit der Hilfsorganisation Friedensdorf International zur kostenlosen Behandlung in die Juraklinik Scheßlitz aufzunehmen. Unfreiwillig kam das Kind gleich zweimal in die Juraklinik und verlängerte damit seinen Aufenthalt beträchtlich.

 

 

Im Rahmen des 73. Afghanistaneinsatzes von Friedensdorf International kam Masuma Mitte Februar gemeinsam mit über 100 Kindern aus Afghanistan und anderen zentralasiatischen Ländern, den Begleitern der Partnerorganisationen und dem Einsatzteam des Friedensdorfes nach Deutschland. Direkt vom Flughafen Düsseldorf wurde sie von ehrenamtlichen Helferinnen des BRK Bamberg in die Juraklinik Scheßlitz gefahren.

Seit mehreren Monaten litt sie an einer Osteomyelitis (Knochenentzündung) im rechten Oberschenkel, trotz einer Operation in einem Krankenhaus in Kabul. Das Mädchen kommt aus der Provinz Daikondi in Zentralasien. Sie lebt dort mit ihren Eltern, drei Geschwistern und Verwandten. Ihr Onkel sorgt für den Lebensunterhalt der ganzen Familie.

In der Juraklinik konnte Dr. Matthias Biedermann, Chefarzt der Unfallchirurgie die Erkrankung des Mädchens nach eingehender Untersuchung mit einer Operation und entsprechender Nachbehandlung zum Abheilen bringen. Liebevoll wurde das Mädchen während ihres über 5-wöchigen Aufenthaltes in der Juraklinik von den Ärzten und Pflegekräften gepflegt und umsorgt. Das anfangs schüchterne Kind fühlte sich zusehends wohler in der ungewohnten Umgebung. Am 16. März war es dann soweit, die nun gesunde Masuma wurde von allen verabschiedet und kam zurück ins Friedensdorf nach Oberhausen, wo die Kinder zur weiteren Genesung bis zu ihrem Rücktransport in die Heimat verbleiben.

Was keiner wusste, Masuma würde zwei Tage später wieder in der Klinik sein. Sie stürzte auf dem Dorfplatz im Friedensdorf und brach sich den Oberschenkel. Nach einer nochmaligen operativen Versorgung verbrachte die kleine Masuma unfreiwillig weitere 6 Wochen in der Juraklinik, bis sie Anfang Mai. endgültig die Klinik verlassen konnte. Die Pflegerinnen und Pfleger als auch die Ärzte und weiteres Personal aus der Juraklinik werden das ruhige und an allem interessierte Mädchen sehr vermissen. Zusätzlich zum Krankenhauspersonal wurde das Mädchen von ehrenamtlichen Betreuerinnen des Friedensdorfes umsorgt.

Bis August wird Masuma noch in der Heim- und Pflegeeinrichtung des Friedensdorfes in Oberhausen verbleiben. Dort erhält sie die notwendige Physiotherapie und erholt sich bei Spaß und Spiel mit ca. 180 Kindern aus neun Nationen bevor die lange Reise zurück zur Familie in die Heimat folgt.

 


 

Hintergrund:

Friedensdorf International arbeitet seit 29 Jahren in Afghanistan. Jährlich werden zwei große Hilfsflüge nach Zentralasien organisiert und die schwerverletzten und/oder kranken Kinder, die in ihrer Heimat nicht ausreichend versorgt werden können nach Deutschland zur medizinischen Behandlung gebracht. Seit vielen Jahren finanziert Sternstunden e.V., die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, die Charterflüge. In Bayern stellen ca. 60 Krankenhäuser den Kindern ihre Behandlungsmöglichkeiten kostenfrei zur Verfügung.

Das Friedensdorf finanziert sich fast ausschließlich aus Spenden und trägt das DZI-Spendensiegel

SPENDENKONTO: STADTSPARKASSE OBERHAUSEN IBAN DE59 3655 0000 0000 1024 00

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Oberärztin Petra Düchtel-Kuhn

Oberarzt Dr. med. Michael Schäff

Oberarzt Dr. med. Christian Graf

Oberarzt Dr. med. Michael Mehlhorn

Oberarzt Michael Stahl

Oberarzt Andreas Rösch

Oberärztin Dr. med. Eva-Maria Welker

Komm. Chefarzt Dr. med. C. Lehner

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